Bulgariens Kultur
Am östlichen Rande Europas gelegen, war Bulgarien lange Zeit ein wichtiges Tor zum Kontinent und ein Treffpunkt verschiedener Völker und Kulturen. Sie alle spielten eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Landes und hinterliessen ein reiches, historisches Erbe. Heute kann man behaupten, dass Bulgarien eine der größten Schatzkammern Europas ist. In ihr sind nicht nur unbezahlbare archäologische und architektonische Edelsteine zu finden, sondern auch wenig bekannte, aber ebenso kostbare ländliche Bräuche und Traditionen in Handwerk und Trachten. |
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Bulgariens Architektur
Bulgariens Architektur hat sich in den vergangenen Jahrhunderten als eine Mischung römischer, protobulgarischer, slavischer, und ottomannischer Elemente gebildet. Unabhängig davon, ob es um Häuser, Kirchen, Brücken oder Brunnen geht, haben es die einheimischen Meister geschafft, Funktionalität und Ästhetik zu verbinden. Die bulgarische Architektur erreichte ihren Höhepunkt im 18. und 19. Jahrhundert, als der wachsende Wohlstand eines Teils der Gesellschaft die „nationale Wiedergeburt“ zur Folge hatte. Zum Stil dieser Zeit gehören überhängende Dächer, Erkerfenster und reiche Raumgestaltungen. Einige der schönsten Beispiele solcher Häuser sind in Städten wie Plovdiv, Koprivshtitza und Melnik zu sehen. |
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Bulgariens Archäologie
Es ist bekannt, dass das heutige Bulgarien schon während der Mittleren Paläolithischen Epoche, vor ungefähr 100 000 bis 40 000 Jahren v.Chr., besiedelt wurde. Während der Neolithischen Epoche wurden die Völker des Gebietes zunehmend sesshafter. Am Ende des 2. Jahrtausends v. Chr. wurde das Land von thrakkischen Stämmen besetzt, und ihre Hügelgräber und felsigen Heiligtümer bleiben einige der bemerkenswertesten, frühen archäologischen Denkmäler Bulgariens. Später, während des 2. Jahrhunderts v. Chr. bis 4. Jahrhunderts n.Chr., fiel das Gebiet in die Grenzen des römischen Reiches. Zahlreiche Ruinen im ganzen Land sind Zeugen dieser Zeit.
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Landleben in Bulgarien
Ein Großteil Bulgariens beherbergt nur kleine Dörfer und Weiler. Es ist ein Paradies für Schäfer, wo sich malerische, aus Stein gebaute Hütten an den Hängen häufen, versteckt im Schutz ausgedehnter Wälder, und umgeben von üppigen, grünen Wiesen und dunkelbraunen, kleinen Ackerflächen. Hier erkämpfen sich die Einheimischen mit Fleiß und Weisheit ihren Lebensunterhalt, indem sie traditionelle Mittel und Methoden verwenden, die über viele Generationen weitergegeben wurden. Das ländliche Bulgarien zu besuchen, gibt Ihnen die Chance, einige Schritte zurück zu einer idyllischen Vergangenheit zu machen, und auch die Gelegenheit, die leckere, traditionelle Küche zu kosten.
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Am östlichen Rande Europas gelegen, war Bulgarien lange Zeit ein wichtiges Tor zum Kontinent und ein Treffpunkt verschiedener Völker und Kulturen. Sie alle spielten eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Landes und hinterliessen ein reiches, historisches Erbe. Heute kann man behaupten, dass Bulgarien eine der größten Schatzkammern Europas ist. In ihr sind nicht nur unbezahlbare archäologische und architektonische Edelsteine zu finden, sondern auch wenig bekannte, aber ebenso kostbare ländliche Bräuche und Traditionen in Handwerk und Trachten.
Bulgariens Architektur hat sich in den vergangenen Jahrhunderten als eine Mischung römischer, protobulgarischer, slavischer, und ottomannischer Elemente gebildet. Unabhängig davon, ob es um Häuser, Kirchen, Brücken oder Brunnen geht, haben es die einheimischen Meister geschafft, Funktionalität und Ästhetik zu verbinden. Die bulgarische Architektur erreichte ihren Höhepunkt im 18. und 19. Jahrhundert, als der wachsende Wohlstand eines Teils der Gesellschaft die „nationale Wiedergeburt“ zur Folge hatte. Zum Stil dieser Zeit gehören überhängende Dächer, Erkerfenster und reiche Raumgestaltungen. Einige der schönsten Beispiele solcher Häuser sind in Städten wie Plovdiv, Koprivshtitza und Melnik zu sehen.
Es ist bekannt, dass das heutige Bulgarien schon während der Mittleren Paläolithischen Epoche, vor ungefähr 100 000 bis 40 000 Jahren v.Chr., besiedelt wurde. Während der Neolithischen Epoche wurden die Völker des Gebietes zunehmend sesshafter. Am Ende des 2. Jahrtausends v. Chr. wurde das Land von thrakkischen Stämmen besetzt, und ihre Hügelgräber und felsigen Heiligtümer bleiben einige der bemerkenswertesten, frühen archäologischen Denkmäler Bulgariens. Später, während des 2. Jahrhunderts v. Chr. bis 4. Jahrhunderts n.Chr., fiel das Gebiet in die Grenzen des römischen Reiches. Zahlreiche Ruinen im ganzen Land sind Zeugen dieser Zeit.
Ein Großteil Bulgariens beherbergt nur kleine Dörfer und Weiler. Es ist ein Paradies für Schäfer, wo sich malerische, aus Stein gebaute Hütten an den Hängen häufen, versteckt im Schutz ausgedehnter Wälder, und umgeben von üppigen, grünen Wiesen und dunkelbraunen, kleinen Ackerflächen. Hier erkämpfen sich die Einheimischen mit Fleiß und Weisheit ihren Lebensunterhalt, indem sie traditionelle Mittel und Methoden verwenden, die über viele Generationen weitergegeben wurden. Das ländliche Bulgarien zu besuchen, gibt Ihnen die Chance, einige Schritte zurück zu einer idyllischen Vergangenheit zu machen, und auch die Gelegenheit, die leckere, traditionelle Küche zu kosten.