Bulgariens Natur
Für Naturfreunde ist Bulgarien ein Paradies und ein wahrer Garten Eden. Aufgrund der unterschiedlichen klimatischen Verhältnisse im Land und der Vielfalt an Habitaten, zählen die Flora und die Fauna zu den reichsten und vielfältigsten Europas. Dazu gehören viele endemische Arten, die für Bulgarien einzigartig sind. Es wurde viel gemacht, um diese kostbare Artenvielfalt im Laufe der Jahre zu erhalten. Große Gebiete des Landes sind als Nationalparks, Naturparks und Naturschutzgebiete ausgewiesen worden. |
|
Bulgariens Flora
Aufgrund der geographischen Lage, unterschiedlicher Klimaeinflüsse und vielfältiger Geologie, hat Bulgarien eine sehr reiche Flora. Sie besteht aus mehr als 3800 Arten - Vertreter des mitteleuropäischen, mediterranen, pannonischen, pontischen und euxinischen Florenelements. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern besitzt die bulgarische Flora einen relativ hohen Prozentsatz endemischer Arten (etwa 170 endemische Arten und 100 endemische Unterarten). Diese sind am häufigsten in den Rhodopen und im Stara Planina-Gebirge anzutreffen.
|
|
Bulgariens Fauna
Ähnlich wie bei der Flora ergibt sich in Bulgarien als Folge einer Kombination klimatischer und geographischer Faktoren auch eine sehr reiche Fauna. Diese zählt mit ungefähr 1,200 endemischen Arten und Unterarten zu den reichsten in Europa. Bis zur Mitte der 1990er Jahre wurden ungefähr 29,000 Arten entdeckt, aber viele Experten glauben, dass dies nur ungefähr die Hälfte der vorkommenden Arten ist. Zur Zeit sind etwa 763 Arten von Wirbeltieren bekannt. Die restlichen 97 % der Tierarten gehören zu der Gruppe der Wirbellosen.
|
|
Reservate und Parks
Bulgarien hat eine lange Tradition im Naturschutz. Das erste Schutzgebiet, das "Silikosiya"-Reservat, wurde bereits 1931 im Strandzha- Gebirge gegründet. Während der nachfolgenden Jahrzehnte wurde ein Netz von Parks, Reservaten und Naturschutzgebieten gebildet. Dieses Netz umfasst aktuell ungefähr 5 % der Landesfläche und besteht aus drei Nationalparks, zehn Naturparks, 55 Reservaten, 35 verwalteten Reservaten, 457 Naturdenkmälern und 175 Naturschutzgebieten.
|
Für Naturfreunde ist Bulgarien ein Paradies und ein wahrer Garten Eden. Aufgrund der unterschiedlichen klimatischen Verhältnisse im Land und der Vielfalt an Habitaten, zählen die Flora und die Fauna zu den reichsten und vielfältigsten Europas. Dazu gehören viele endemische Arten, die für Bulgarien einzigartig sind. Es wurde viel gemacht, um diese kostbare Artenvielfalt im Laufe der Jahre zu erhalten. Große Gebiete des Landes sind als Nationalparks, Naturparks und Naturschutzgebiete ausgewiesen worden.
Aufgrund der geographischen Lage, unterschiedlicher Klimaeinflüsse und vielfältiger Geologie, hat Bulgarien eine sehr reiche Flora. Sie besteht aus mehr als 3800 Arten - Vertreter des mitteleuropäischen, mediterranen, pannonischen, pontischen und euxinischen Florenelements. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern besitzt die bulgarische Flora einen relativ hohen Prozentsatz endemischer Arten (etwa 170 endemische Arten und 100 endemische Unterarten). Diese sind am häufigsten in den Rhodopen und im Stara Planina-Gebirge anzutreffen.
Ähnlich wie bei der Flora ergibt sich in Bulgarien als Folge einer Kombination klimatischer und geographischer Faktoren auch eine sehr reiche Fauna. Diese zählt mit ungefähr 1,200 endemischen Arten und Unterarten zu den reichsten in Europa. Bis zur Mitte der 1990er Jahre wurden ungefähr 29,000 Arten entdeckt, aber viele Experten glauben, dass dies nur ungefähr die Hälfte der vorkommenden Arten ist. Zur Zeit sind etwa 763 Arten von Wirbeltieren bekannt. Die restlichen 97 % der Tierarten gehören zu der Gruppe der Wirbellosen.
Bulgarien hat eine lange Tradition im Naturschutz. Das erste Schutzgebiet, das "Silikosiya"-Reservat, wurde bereits 1931 im Strandzha- Gebirge gegründet. Während der nachfolgenden Jahrzehnte wurde ein Netz von Parks, Reservaten und Naturschutzgebieten gebildet. Dieses Netz umfasst aktuell ungefähr 5 % der Landesfläche und besteht aus drei Nationalparks, zehn Naturparks, 55 Reservaten, 35 verwalteten Reservaten, 457 Naturdenkmälern und 175 Naturschutzgebieten.